Chemie

Unterrichtsorganisation:

Das Fach Chemie setzt für die theoretische Erarbeitung, z.B. die Vorstellung von Atomen oder Molekülen, abstraktes Denken voraus. Der Chemieunterricht beginnt deshalb erst ab der Jahrgangstufe 8 und wird dann durchgängig bis zur Mittelstufe in allen drei Schulzweigen zweistündig unterrichtet. 

 

Zusätzliche Angebote:

Für die Klassenstufen 7-10 gibt es die Experimentier-AG. Die AG richtet sich an Schülerinnen und Schüler die gerne experimentieren und Spaß an Naturwissenschaften haben. In der AG werden spannende Versuche durchgeführt, wie z.B. die Herstellung von fluoreszierenden Farbstoffen oder der Bau eines Feuerlöschers. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Methoden und Arbeitsweisen kennen.

 

Leistungsbeurteilung:

In den Jahrgangsstufen 8 bis 10 wird im Halbjahr je eine schriftliche Lernkontrolle geschrieben.

Die Zeugnisnote ergibt sich zu einem Drittel aus der schriftlichen Lernkontrolle und zu zwei Drittel aus der mündlichen Note inklusive Hausaufgabenüberprüfungen, mündliche Abfragen, Einhaltung der Verhaltensregeln im Chemieunterricht, Umgang mit Chemikalien/Laborgeräten, Experimentieren in Gruppen und das Führen eines Hefters.

 

Raumsituation und Lernmittel:

Die Weingartenschule verfügt über einen Hörsaal und einen großen Chemieraum. Zur Erarbeitung theoretischer Unterrichtsinhalte eignet sich der Stufenraum sehr gut, da die Schülerinnen und Schüler in Reihen sitzen. Der große Chemie-Raum wurde 2011 renoviert und verfügt über einen Theorie- und einen Experimentierbereich. Der Experimentierbereich ermöglicht die Durchführung von Schülerexperimenten. Zudem ist der Chemie-Raum mit einem Rauchabzug und einem Computer mit einem angeschlossenen Beamer ausgestattet.

 

Unterrichtsentwicklung und Ziele:

Naturwissenschaft und Technik prägen unsere Gesellschaft in allen Bereichen. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse bewirken durch die Anwendungen in der Technik große Fortschritte auf vielen Gebieten, wie bei der Entwicklung und Anwendung von neuen Verfahren der Medizin sowie der Bio- und Gentechnologie, der Neurowissenschaften, der Umwelt- und Energietechnologie, bei der Weiterentwicklung von Werkstoffen und Produktionsverfahren sowie der Nanotechnologie und der Informationstechnologie. Durch das naturwissenschaftliche Wissen sollen auch Risiken, dieser Entwicklung erkannt, bewertet und beherrscht werden.

Das Unterrichtsfach Chemie leistet hierbei einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeinbildung. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die naturwissenschaftliche Bildung aktiv an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung über technische Entwicklung und Forschung teilhaben.

Eine weitere Zielsetzung des Chemie-Unterrichts liegt darin, unsere Schülerinnen und Schüler an die naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen, wie Phänomene erfahrbar machen, Hypothesen bilden, gezielt Versuche planen, durchführen, auswerten und die kritische Auseinandersetzung mit Messergebnissen, herangeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung der Wissenschaft Chemie, der chemischen Industrie und der chemierelevanten Berufe für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erkennen. Gleichzeitig werden sie für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen sensibilisiert.

Der Chemie-Unterricht fördert chemische Kompetenzen, die unsere Schülerinnen und Schülern bei der Auseinandersetzung mit chemischen Inhalten erwerben sollen:

 

Kompetenzbereiche

Teilbereiche

Erkenntnisgewinnung

-       Beobachten, beschreiben, vergleichen

-       Planen, untersuchen, auswerten, interpretieren

-       Arbeiten mit Modellen

Kommunikation

-       Arbeiten mit Quellen 

-       Kommunizieren, argumentieren

-       Dokumentieren, präsentieren

-       Verwenden von Fach- und Symbolsprache 

Bewertung

-       Beurteilen von Alltagskontexten mit naturwissenschaftlichen Kenntnissen

-       Abwägen und bewerten von Handlungsfolgen auf Natur und Gesellschaft

-       Reflektieren und bewerten von Handlungsoptionen als Grundlage für gesellschaftliche Partizipation 

Nutzung fachlicher Konzepte

-       Konzeptbezogenes Strukturieren von Sachverhalten 

-       Vernetzen von Sachverhalten und Konzepten

-       Problemorientiertes und konzeptbezogenes Erschließen von Sachverhalten 

Projekte

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