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Auch nach 20 Jahren unvergesslich

„Aus allen Radiosendern hört man Tipps, wie man sich am besten alles einteilen soll, mit geregelten Tagesabläufen und so. Fortan wachte ich also immer um 8 Uhr auf, um von 9-15 Uhr einen teilweise geregelten Schulablauf zu rekonstruieren. Ich arbeite größtenteils nach meinem Stundenplan. 45 Minuten Mathe, dann 45 Minuten Latein und so weiter. Pausen mache ich immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass sonst alles nichts mehr wird. Doch so einfach ist das nicht, denn hier und da muss etwas schneller fertig werden und an die jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer zurückgeschickt werden. 

Aber auf der anderen Seite gibt es auch Tage, wo ich keinen Nerv für ein bestimmtes Fach habe, dann mache ich einfach ein anderes Fach und hole das, worauf ich gerade keine Lust hatte, einfach so bald wie möglich nach. In meiner Freizeit fahre ich viel Inliner in unserer Einfahrt oder springe mit meinen Brüdern Trampolin. Aber ich lese auch viel, spiele Keyboard und höre Musik. Ansonsten mache ich nicht so viel, weil ja alles zu hat.

Wie ich es finde? Ich finde es wirklich schrecklich. Denn das alles (Schulschließung und Kontaktverbot) hätte viel früher gemacht werden müssen. Jetzt hat sich das Virus viel zu weit ausgebreitet. Ich finde es traurig, dass wir alle unsere Sprachfahrten nicht machen können. Ich persönlich habe mich nämlich schon sehr auf die Fahrt mit der Lateingruppe nach Rom gefreut. 

Auch finde ich es schade, dass unser Abschlussball nicht stattfinden kann und er genauso wie unsere Fahrt in den Europapark abgesagt werden musste. Eigentlich sollte dieses Schuljahr das beste von allen werden. Es ist auf jeden Fall eines, an das ich mich auch in 20 Jahren noch erinnern werde. 

Für mich persönlich ist diese Zeit viel schwieriger als die normale Schulzeit. Denn ich bin ein Mensch, der, wenn er dem Unterricht folgt, viel mehr lernt, als wenn er versucht, es sich selber beizubringen. Ich lerne, indem ich zuhöre. Zuhause finde ich es schwer, mich zu konzentrieren, wenn mein kleiner Halbbruder zu mir kommt und mich fragt, „Können wir was spielen, mir ist so langweilig…“, während ich gerade Ciceros philosophische Texte übersetze. Und wenn ich dann mit ihm als kleine Pause Memory spiele und er mich haushoch besiegt, ist die Konzentration, die schon vorher kaum noch da war, komplett weg.“

Nadine (G10a), 15 Jahre alt


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