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Mein toller Besuch im Schulmuseum

Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 waren wir, die Klasse R 6 c im Schulmuseum mit Frau Hein. Das Schulmuseum ist im Erdgeschoss der Weingartenschule, wir mussten nur vom zweiten Stock nach unten. Das fand ich cool. Wir haben uns nach der Pause in der Aula getroffen und dort haben wir Herrn Janecke kennen gelernt. Er war früher Lehrer an der Weingartenschule. Er schloss das Museum auf. Als wir alle hineingegangen waren, schloss er die Tür zu und fing an zu erzählen. Es war sehr spannend zu erfahren, wie lange es schon Schulen gibt, circa 2000 Jahre! Dann hat er uns gesagt, wenn er spricht und wir antworten sollen wir sagen: „Jawohl, Herr Lehrer!“ So war das nämlich früher.

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Dann sind wir in den Nachbarraum gewechselt. Dort sahen wir alte Schulsachen in Glasvitrinen, z.B. Tintenfässer, Federn und ein paar Bleistäbe. Mit Griffeln wurde früher auf Wachstafeln geschrieben,  sie sind an einer Seite spitz und an der anderen Seite dick und länglich. 

An der Wand hing eine Kopie einer römischen Schulszene. Unser Museumsführer erzählte uns, dass früher Kinder verschiedenen Alters gemeinsam unterrichtet wurden. Es lag eine alte Brezel von früher in einem Glasschrank. Das war das Geschenk für den ersten Schultag, damit die Kinder am nächsten Tag wiederkommen. Das fand ich eine schöne Idee. In einem anderen Raum sahen wir Schlangen, Käfer, Bienen, Vögel usw. Die Tiere, die wir sahen, waren natürlich ausgestopft und somit tot.

Als nächstes hat Herr Janecke uns einen alten Klassenraum gezeigt, wo mehrere Reihen Holzbänke standen. Dort haben wir Unterricht von früher nachgespielt. Wir sollten uns auf die Bänke setzen und ruhig sein. Dann kam Herr Janecke herein und wir sagten alle gleichzeitig: „Guten Morgen, Herr Lehrer“. Dazu standen wir auf. Nun durften wir uns wieder hinsetzen und der Lehrer hat unsere Hände kontrolliert. 

Wenn sie nicht sauber waren, musste man nach vorne zur Tafel und wurde bestraft. Ich musste mit ein paar anderen Kindern nach vorne. Die Mädchen wurden auf die Finger geschlagen. Aber so dass es niemandem wehtat. Später hab ich zu Zoe gesagt: „Das tat nicht so doll weh, wie es aussah.“ Die Jungs wurden auf leicht auf den Hintern geschlagen mit einem Stock. Das machte man früher nur fester. Das war echt lustig. Bevor wir gingen, sind wir nochmal das alte ABC durchgegangen. Selina dufte mit dem Zeigestab nach vorne und hat an der Wandtafel auf Buchstaben in alter Schrift gezeigt, die die Klassen wiederholen sollte. Ab diesem Moment wurde es sehr laut und unruhig. Alle haben geschrien, das war nicht so toll. Trotzdem war es ein toller und schöner Museumsbesuch. Danke, Herr Janecke!

von Patricia, Loena, David und Amy für die Klasse R 6 c

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"Ich fand diesen Besuch interessant und lustig" (Patricia)

"Im Klassenzimmer war es echt laut aber das Schulmuseum war toll!" (David) 

"Ich bin sehr froh, dass es heute keine Prügelstrafen mehr gibt, ich finde, auch mit Worten kann man einiges bewirken." (Amy)

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Hier seht ihr ein altes Exponat: Wusstest ihr, dass früher die meisten Schulmeister Geige spielen konnten? Das gehörte zu einer umfassenden Gesamtbildung


Das aktuelle Weinblättchen

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Aufbruch in die Moderne

 Weingartenschule Kriftel: Umfrage bringt Digitalisierung voran

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vorne: v. l. n. r. Gymnasialzweigleiterin Nicola van de Loo, Schulleiterin Elke Wetterau-Bein, IT-Beauftragter Markus Preis, Pädagogischer Leiter Alexander Heyd

hinten: v. l. n. r. Realschulzweigleiter Dr. Christoph Richter, Oberstudienrat Christian Büchi

 

Schulschließung, Notbetreuung, Email-Fluten, Homeschooling, Schulportal, Videotelefonie, Online-Lernplattformen…noch nie stand die Weingartenschule in Kriftel derartig unter Stress wie in den letzten Wochen und Monaten.  Aber das hatte auch sein Gutes. Denn die Corona Pandemie wirkte wie ein Katalysator, um überfällige digitale Entscheidungen zu treffen. 

Dabei hatte sich die Kriftler Gesamtschule schon lange vor COVID-19 auf den Weg von der analogen in die digitale Welt begeben. Das Schuljahr 2019/20 hatte für die digitale Grundausstattung eigentlich gut begonnen: Fertigstellung der WLAN–Installation,  Voranschreiten des Medienbildungskonzeptes im Zuge des Digitalpakts, Betriebsystem-Upgrades. Doch dann kam der Virus, mit ihm die Schulschließung und die Umstellung von Unterricht in der Schule auf “Schule zu Hause”. Unerwünscht, ungeplant, unerwartet. Lehrer, Schüler und Eltern mussten gemeinsam in das kalte Wasser des Distanzlernens springen und ihren Alltag komplett neu strukturieren. Was folgte, war zunächst Verwirrung und eine Flut von E-Mails zwischen allen Beteiligten, hin und her und her und hin.  Verschiedenste Plattformen und Apps des digitalen Lernens wurden genutzt. Was fehlte, war ein einheitliches Konzept. 

 

Direkte Kommunikation 

Um diesen Fluten Einhalt zu gewähren, installierte der IT- und Datenschutz-Beauftragte Markus Preis in kürzester Zeit das Schulportal Hessen für die Weingartenschule. Jede Schülerin, jeder Schüler, jede Lehrerin und jeder Lehrer bekam von ihm ein eigenes Passwort zum Einloggen und damit die Übersicht über Unterrichtsfächer, Unterrichtsinhalte und Unterrichtsmaterialen. (Homeschooling-) Hausaufgaben lassen sich seitdem auf diese Weise digital einsammeln, korrigieren und wieder zurückschicken. Dazu gibt es eine Nachrichten-Chat-Funktion für den schnellen, direkten Kontakt. Sie funktioniert auf jedem Endgerät mit Internetzugang. Und das Schulportal ist - mit Blick auf den strengen Datenschutz - von dem Land Hessen abgesegnet. 

 

Homeschooling-Bewertung 

Die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern während der Schulschließung, die vorwiegend über E-Mails und das Schulportal stattfand, hat den Umständen entsprechend gut funktioniert. Dies belegt eine Online-Umfrage, die IT-Experte Preis gemeinsam mit Gymnasialzweigleiterin Nicola van de Loo ins Leben gerufen und ausgestaltet hat, um einen Eindruck darüber zu bekommen, wie Eltern, Schüler und Lehrkräfte die Wochen des „Homeschooling“ empfunden und erlebt haben. 

 

Note: 3+

Die Resonanz auf die Umfrage war insgesamt erfreulich: Es haben sich 350 Eltern (40 %), 305 Schülerinnen und Schüler (35 %), und 43 Lehrkräfte (71 %) an der Umfrage beteiligt.

Das Positive zuerst: Die große Mehrheit der Eltern - nämlich knapp 74 Prozent - war mit dem Homeschooling zufrieden und bewertet die Bemühungen der Schulleitung und der Lehrkräfte mit der Note 3+. 

Aber die Umfrageergebnisse zeigten auch auf, dass Eltern und Schüler sich vor allem mehr Online-Video-Unterricht und mehr digitale Plattformen für einen direkteren Austausch mit den Lehrkräften wünschen und dass im Blick auf die Digitalisierung vieles noch ausbaufähig ist. Dafür notwendige Entscheidungen wurden von der Schulleitung getroffen und auf den Weg gebracht.

 

Digitaler Ausblick

Ab dem kommenden Schuljahr werden der Weingartenschule vom Main-Taunus-Kreis digitale Endgeräte für bedürftige Schülerinnen und Schüler bereitgestellt. Damit ist sichergestellt, dass jedes Kind von zu Hause aus lernen kann. Jede Schülerin und jeder Schüler werden eine Schulemailadresse und ein kostenloses Office-Softwarepaket für die Arbeit mit Word, Powerpoint, Excel, OneNote und Outlook bekommen. Keiner soll abgehängt werden.

Darüber hinaus sind weitere pädagogisch sinnvolle Umsetzungen und Konzepte für das digitale Lernen an der Weingartenschule geplant. Dazu gehört auch der Ausbau der AG „Digitale Helden“, die Markus Preis erstmalig 2018 an der Weingartenschule etablierte. Hier lernen Kinder und Jugendliche den sicheren Umgang mit dem Internet und den sozialen Netzwerken. Preis wünscht sich auch, dass das Schulportal stärker in dem „normalen“ Unterrichtsgeschehen etabliert wird. „Ich könnte mir durchaus auch vorstellen, das Smartphone gewinnbringend in den Unterricht miteinzubeziehen“, so der IT-Experte. Natürlich müssten dafür strikte Regeln und Nutzungsvereinbarungen ausgearbeitet und eingehalten werden.

Schulleiterin Elke Wetterau-Bein blickt ebenfalls optimistisch in die digitale Zukunft der Schule. „Durch die Finanzhilfe im Digitalpakt werden wir in naher Zukunft ganz neue technische Möglichkeiten in den Klassenräumen haben, z.B. digitale Tafeln, schuleigene Tablets, Lernplattformen und Lern-Apps.“ Die Lehrkräfte sollen zur kontinuierlichen digitalen Aus- und Weiterbildung ermutigt werden.

Da wird viel umgesetzt an der Weingartenschule. Es wird nachgedacht, vorausgedacht und angepackt. So steht dem digitalen Fortschritt an der Weingartenschule nichts mehr im Wege. Eine der besseren Folgen der Coronakrise.

Hier gehts zum Zeitungsartikel erschienen im Höchster Kreisblatt.

 

Homeschooling-Umfrageergebnisse Eltern

Homeschooling-Umfrageergebnisse Schüler

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