Artikel vom 5. Mai 2026
Höchster Kreisblatt · Scan aus dem Pressearchiv 05.05.2026

Die Weingartenschule in der Presse: Zeitungsartikel über unsere Schule – die neuesten zuerst. Ein Klick auf eine Kachel öffnet den eingescannten Artikel direkt im Browser; Beiträge, die älter als drei Jahre sind, finden Sie im Pressearchiv.
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Höchster Kreisblatt 18.07.2023
Höchster Kreisblatt 22.06.2023
Höchster Kreisblatt 21.12.2022


Kriftel – Die Ausbildungsinitiative „WGStart 21“ der Weingartenschule (WGS) war schon letztes Jahr erfolgreich mit der Vorstellung des Krifteler Unternehmens AR Packaging gestartet. Melvyn Irmer, Abteilungsleiter Logistik, hatte mit Realschulzweigleiter Dr. Christoph Richter den Abschlussklassen Rede und Antwort gestanden. Irmer hatte seine Firma präsentiert und fünf Ausbildungsprofile erläutert. Auch das Krifteler Gartencenter Tropica hatte sich mit Geschäftsführer Oliver Prusko den Schülerinnen und Schülern vorgestellt und damit seinen Teil dazu beigetragen, die dringend benötigten Auszubildenden zu finden.
Vergangene Woche besuchten nun die 10. Realschulklassen in drei Gruppen und an drei Tagen das Ausbildungszentrum von Infraserv im Wiesbadener Industriepark Kalle-Albert: Alexander Achatz, der Leiter des Bildungszentrums begrüßte den Initiator von „WGStart“, Dr. Christoph Richter, und Kollegin Marlen Gottwald. Sie hatten hier zusammengefunden, um die Initiative der Weingartenschule weiter mit Leben zu füllen. Das Ziel: Abschlussschülerinnen und -schüler der 10. Klassen in eine Ausbildung zu bringen und ihnen zu einem guten Start ins Berufsleben zu verhelfen.
Das Berufsbildungszentrum von Infraserv Wiesbaden im Industriepark Kalle-Albert (BiZKA) ist der größte Industrieausbilder im Kammerbezirk der IHK Wiesbaden. Abgänger aller Schularten erhalten hier die Grundlage für eine gute Zukunft samt vielfältiger Karriereperspektiven an einem großen Industriestandort. Der Kalle-Albert-Industriepark blickt auf eine über 150-jährige Geschichte zurück. Heute präsentiert er sich als industrielle Lebensader der Region Wiesbaden. Wie der Name Infraserv Wiesbaden schon sagt, wird für die Unternehmen eine umfassende Infrastruktur und viele darüberhinausgehende Services angeboten. Dazu zählt die Versorgung mit Energie und die Abwasserentsorgung ebenso wie Umweltschutz und Sicherheit, Immobilien und Infrastruktur, Werkschutz und Feuerwehr, Logistik und Lagerwirtschaft und eben auch das Bildungszentrum.
Einleitend wurde eine Präsentation über das Areal und die 75 ansässigen Unternehmen, mit insgesamt 5800 Arbeitsplätzen, darunter 300 Auszubildende. Jährlich kommen 100 neue Azubis hinzu. Verschiedene Ausbildungsberufe wurden näher erläutert: Chemikant, Chemielaborant, Elektroniker, Industriemechaniker oder Verfahrensmechaniker.
Die im Industriepark angesiedelten Unternehmen melden ein Jahr vor dem Ausbildungsstart im September ihren Bedarf für Ausbildungsplätze. Damit startet die Suche nach Auszubildenden für die Infraserv. Diese werden dann in den verschiedenen Berufen ausgebildet und während der Berufsschulzeit begleitet. Darüber hinaus werden die Vor-Ort-Ausbildung im jeweiligen Betrieb koordiniert und die Azubis auf die Abschlussprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer gründlich vorbereitet.
Im Kalle-Albert-Industriepark sitzen hochspezialisierte Firmen mit teilweise mehr als 50 Prozent Weltmarktanteil. Sie produzieren vor Ort hochspezialisierte Verpackung, Druckerplatinen, Farbe, Wärmedecken, Sicherheitstreifen in Euronoten, Hologramme, Verbundplatten, Kleister, Lacke für Lebensmittelkonserven, Chemikalien für Textilindustrie, Waschpulver, aber auch die vielseitig einsetzbaren Flüssigkristalldioden (LCD).
Wer sich für Lehrberufe im kaufmännischen, im chemischen oder technischen Bereich interessiert sollte laut Alexander Achatz im Internet schnellstmöglich auf die Webseite www.bizka.de gehen, denn die Einstellungsprozesse für das kommende Lehrjahr laufen bereits.
Schüler Denis fasste das Erlebte so zusammen: „Wir haben heute viel über den Betrieb erfahren, was uns so gar nicht bewusst war.“ Angeleitet vor Ort bekäme man mehr Lust auf eine Lehre. Mitschülerin Anna ergänzt: „So tiefe Einblicke in so verschiedene Bereiche zu bekommen, ist in diesen Zeiten super. Mir wurden viele Fragen beantwortet, die bei der Berufswahl weiterhelfen.“ Genau dafür wurde die Ausbildungsinitiative „WGStart“ schließlich ins Leben gerufen.
Quellenangabe: Höchster Kreisblatt vom 21.12.2022, Seite 8
Höchster Kreisblatt 18.11.2022


Kriftel – Um 11.30 Uhr schallt eine Durchsage mitten ins Getümmel: „Die Polizei bittet darum, dass die vielen interessierten Besucher ihre Autos woanders parken.“ Spätestens dann war klar, wie gut besucht die Weingartenschule (WGS) am vergangenen Samstag war. Die Eltern strömten zum Tag der offenen Tür, um sich zu informieren, schließlich steht jetzt die Entscheidung an, auf welche Schule sie ihr Kind nach der Grundschule schicken. Mit viel Liebe zum Detail und großem Engagement zeigte die Schulgemeinschaft den zahlreichen interessierten Kindern und deren Eltern, mit welch breitgefächertem Angebot die WGS aufwarten kann.
Die kooperative Gesamtschule – neuerdings mit Ganztagsbetreuung – hat mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium für jedes Kind die geeignete Schulform parat. „Wir sind drei Schulen unter einem Dach“, führte Schulleiterin Elke Wetterau-Bein aus. „Der Vorteil ist: Bei einem Zweigwechsel müssen die Schülerinnen und Schüler nicht die Schule verlassen.“ Das Konzept überzeugte viele Besucher, darunter auch Familie Göscu. Sie sei voller positiver Eindrücke, antwortete Mutter Handan auf Nachfrage. Ihre Tochter Jasmin geht hier in die 10. Realschulklasse, Sohn Xigit will bald auch dorthin. Was die Mutter befürwortet. „Die Schule ist sauber, Lehrer und Schüler sind freundlich und zugewandt“, fasst sie ihre Eindrücke zusammen. Ihr Sohn sei fasziniert von Physik, überhaupt seien die Experimente „einfach toll“.
Smilla, Jule und Theresa aus der G9a waren die freundlichen Empfangsdamen. Jeder Besucher bekam ein Tütchen Gummibären und das Tagesprogramm mit einem netten Lächeln überreicht. Im Forum warteten Vertrauenslehrerin Farahnaz Jamali und die Schülervertreter. Sie helfen, vermitteln und haben den Draht zur Schulleitung, wenn es Probleme gibt. „Es gibt hier kein Mobbing“, so der stellvertretende Schulsprecher Hekmat. „Wir helfen in den Pausen, rufen bei Konflikten die Aufsicht.“ Hermes, der Hauptschulsprecher, fühlt sich respektiert. „Wenn es was zu regeln gibt, bin ich da“, lautet sein Credo. Doch meist stimme der Zusammenhalt. Das konnte Realschulzweigleiter Dr. Christoph Richter bestätigen. „Die Schule ist vielfältig zusammengesetzt, aber fast alle sind gut integriert.“ Qualität und Anspruch kämen keinesfalls zu kurz. Dafür etwa die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule. Das sei ein Plus für naturwissenschaftlich orientierte Eltern und Schüler.
Das zeigten auch die vielen Schulführungen. Hier wurden die wichtigsten Räume der Schule präsentiert, etwa Bio-, Chemie- und Physikräume. Im Physik-Raum zauberte Referendar Florian Bonadt für die aufmerksame Zuschauerin Felicitas Held und deren Tochter Naemi ein Ei in eine Flasche. Unterdruck ist der Trick. Beide gucken gespannt zu. Überhaupt sah man in den MINT-Fächern viele Mädchen, die sich für technische Dinge interessierten. „Selber machen, das ist das Zauberwort“, erläuterte Physiklehrer Marco Silvestri. Gerade in Physik habe sich viel verändert. Silvestri ist Wettbewerbsleiter des Regionalgebiets Hessen West bei Jugend forscht. Heutzutage würden die Kinder vorurteilsfrei und neutral an die MINT-Fächer herangeführt. Das sei gut, denn so verlören auch Mädchen ihre Scheu und würden dahingehend gefördert.
Fingerfertigkeit und Kreativität bekamen auch reichlich Raum. Da wurden Weihnachtssterne gebastelt, Weihnachtskarten gemalt und Plätzchen in der Schulküche gebacken. In der Aula konnte man Musikeinlagen der Schulband und das Schwarze Theater, in der Sporthalle die Gelenkigkeit der Taekwondo-AG bestaunen. Die „Digitalen Helden“ erklärten den sicheren Umgang mit Social Media und den digitalen Umgang mit Schul-Tablets. Darunter auffällig viele „Heldinnen“.
Im gut besuchten Bio-Raum hielt sich Familie Contzen-Scherer aus Hofheim auf. Die Kinder Marlene und Leonard gehen vielleicht bald auf die Weingartenschule. Ihnen haben die Mitmachangebote gut gefallen. „Die Experimente sind spitze“, fasste Leonard seine Eindrücke zusammen. An der WGS scheint die Chemie einfach zu stimmen.
Schulleiterin Elke Wetterau-Bein gefiel die Atmosphäre. „Die Stimmung ist so gut, ich bin richtig gerührt“, gab sie zu. Es sei schön, so viele Menschen zu sehen, die die vielfältigen Angebote der Schule anerkennen würden. Das Geheimnis des Erfolgs? „Der hier gelebte Teamgedanke“, betonte sie. vdl
Quellenangabe: Höchster Kreisblatt vom 18.11.2022, Seite 8
Höchster Kreisblatt, Seite 8 11.05.2022

Höchster Kreisblatt, Seite 9 25.04.2022

Höchster Kreisblatt, Seite 10 16.04.2022

Höchster Kreisblatt, Seite 10 11.04.2022

Frankfurter Neue Presse 02.02.2022
Höchster Kreisblatt 23.03.2021
BERUF – Weingartenschule will mit der Initiative WGStart 21 Abschlussschüler informieren und ihnen Lust auf eine Ausbildung machen
Kriftel – Die Papageien sind an diesem Morgen schon einmal in bester Stimmung. In unregelmäßigen Abstanden stoßen sie ihr charakteristisches Kreischen aus. Im eigentlich wegen Corona geschlossenen Café im Gartencenter Tropica sitzen Geschäftsführer Oliver Prusko, Gärtnermeisterin Jessica Dörr und der Realschulzweigleiter der Weingartenschule, Dr. Christoph Richter, vor ihren Laptops. Sie haben sich zusammengefunden, um eine neue Initiative der Weingartenschule – den WGStart 21 – mit Leben zu füllen. Mit dieser sollen Abschlussschüler der 10. Klassen in eine Ausbildung gebracht und es soll ihnen zu einem guten Start ins Berufsleben verholfen werden.
“Das ist jetzt wichtiger denn je”, erklärt Dr. Richter. “Corona hat das Leben von uns allen komplett auf den Kopf gestellt.” Und viele Jugendliche fragen sich nun: Wie finde ich in dieser schweren Zeit einen Ausbildungsplatz? Wie bewerbe ich mich am besten? Wie läuft die Ausbildung in Zeiten von Corona ab? Darauf will WGStart 21 Antworten geben. Denn zu einer generellen Unlust der Abschlussschüler, sich auf eine Ausbildung einzulassen, kämen jetzt Corona-bedingte Besonderheiten dazu. “Wir müssen was tun”, fordert auch Oliver Prusko, dessen Betrieb zwei Ausbildungsplätze zum Einzelhandelskaufmann/frau anbietet.
Corona hat die Ausbildung in vielen Branchen deutlich erschwert. Viele junge Leute würden Gefahr laufen, die Schule in diesem Jahr ohne berufliche Perspektive zu beenden; schon jetzt würden sich negative Auswirkungen der Krise auf dem Lehrstellenmarkt zeigen, ist von Dr. Frank Martin, dem Leiter der Regionaldirektion Hessen, zu vernehmen.
“Wir haben einen deutlichen Rückgang sowohl bei den Bewerbern als auch bei den gemeldeten Lehrstellen”, berichtete Martin schon im Januar bei der Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen. Ein Krisenszenario, dem entgegengearbeitet werden müsse, ist Dr. Richter überzeugt. Denn natürlich könne man sich auch während der Corona-Krise für eine Ausbildung bewerben. Klassische Bewerbungsgespräche seien zwar nach wie vor schwierig, aber in Zeiten von Online-Bewerbung und Videointerviews bekomme man das geregelt.
Folgerichtig sind an diesem Morgen 52 Schülerinnen und Schüler der WGS-Abschlussklassen virtuell eingeladen, Fragen an die drei Ansprechpartner zu stellen. Meisterin Dörr präsentiert Tropica per Videokamera in einem Rundgang. Geschäftsführer Prusko erklärt zunächst das Unternehmen. Der Schwerpunkt der Ausbildung liege bei der Kundenberatung und dem Verkauf und eben nicht im “Gärtnern”. “Es existiert ein völlig falsches Bild in der Öffentlichkeit”, beklagt er. Auf die Frage von Schüler Dilan, welche Fächer denn wichtig seien, gibt es dann auch eine für viele Zuhörer verblüffende Antwort: Heutzutage seien gute Kenntnisse in Mathe genauso wichtig wie die Liebe zu Pflanzen.
Bei Bestellungen gehe es nun mal viel um Zahlen. “Ein Gärtner, der nicht rechnen kann, wird bald pleite sein”, lautet Pruskos Ansage. Stille im Chat. Dann folgen weitere Fragen der Jugendlichen. Wie viel Geld man denn verdiene, ob man die Pflanzen selber ziehe, fragt Ann-Kathrin. Tanja möchte wissen, wie lange die Ausbildung dauert, Jasmin, ob man sie auch verkürzen könne. Arbeitszeiten, Urlaubsdauer, besondere Fähigkeiten werden abgefragt. Interesse ist da, Oliver Prusko antwortet auf alles. Doch er fordert die Jugendlichen auch dringend auf vorbeizukommen. “Macht euch selbst ein Bild”, lädt er sie ein, “aber kümmert euch darum, und zwar rechtzeitig.”
Als die Fragestunde mit den Jugendlichen vorbei ist, geht die Diskussion weiter. “Wie kann ich die jungen Leute nachhaltig für eine Lehre begeistern?”, stellt Dr. Richter die Gretchenfrage. Keine leichte Aufgabe, da sind sich alle einig. Woher die Scheu, sich für eine Lehre zu engagieren, bei vielen käme, wird gerätselt. Vielleicht an der Wunschvorstellung vieler Eltern, die ihre Kinder unbedingt studieren lassen wollen. “Irgendwann haben wir dann keine Fachkräfte und Handwerker mehr”, prophezeit Oliver Prusko.
Die Reihe WGStart 21 war schon erfolgreich mit der Vorstellung des Krifteler Unternehmens AR Packaging gestartet. Melvyn Irmer, Abteilungsleiter Logistik, hatte mit Dr. Richter bereits Abschlussklassen Rede und Antwort gestanden. Irmer hatte seine Firma präsentiert und fünf Ausbildungsprofile erläutert. Erfolgreich, wie er betont. Das Interesse sei da, man müsse nur Interessierte und Anbieter zusammenbringen. Man rede miteinander, vergleiche Vorstellungen, begeistere und motiviere. Genau das hat die Initiative WGStart 21 von der Weingartenschule weiter vor.
“Mir wurden viele Fragen beantwortet”
Schülerin Hannah fasst das Erlebte so zusammen: “Wir haben durch die Online-Vorstellungen viel über Betriebe in Kriftel erfahren, was uns so gar nicht bewusst war.” Angeleitet vor Ort, bekäme man einfach mehr Lust auf eine Lehre, auch virtuell. Mitschüler Leon ergänzt: “So tiefe Einblicke in so verschiedene Betriebe zu bekommen ist in diesen Zeiten super. Mir wurden viele Fragen beantwortet, die bei der Berufswahl weiterhelfen”, resümiert er stellvertretend für die Abschlussklassen.
Dass den Worten nun Taten folgen, hofft Realschulzweigleiter Dr. Richter. Weitere Firmenvorstellungen hat er schon am Start.
Quellenangabe: Höchster Kreisblatt vom 23.03.2021, Seite 8
Hofheimer Zeitung 21.01.2021
Höchster Kreisblatt, Seite 8 15.07.2020

Frankfurter Neue Presse 28.05.2020
Frankfurter Neue Presse 06.05.2020
Frankfurter Neue Presse 21.09.2018
Frankfurter Neue Presse 26.01.2018
Frankfurter Neue Presse 05.01.2018
Frankfurter Neue Presse 15.09.2017
Frankfurter Neue Presse 25.03.2017
Frankfurter Neue Presse 13.01.2017
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Frankfurter Neue Presse 17.12.2016
Frankfurter Neue Presse · mit freundlicher Genehmigung 21.11.2016

Frankfurter Neue Presse 20.09.2016
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Frankfurter Neue Presse 03.02.2016

Frankfurter Neue Presse 03.02.2016
Frankfurter Neue Presse 22.01.2016
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Frankfurter Neue Presse 31.07.2015
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