Weingartenschule Kriftel

Weingartenschule Kriftel

Einladung Frderverein

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Wie jedes Jahr fand vor den Osterferien der Spanienaustausch der WGS statt. 22 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen 8. Klassen besuchten für eine Woche die Partnerschule IES La Laboral in Lardero (Nordspanien). Begleitet wurden sie von Frau Becker und Herrn Heyd, die auch schon die erste Spanienreise im Januar 2008 begleitet hatten. Damals war der Besuch der Auftakt für ein von der EU gefördertes Comenius Projekt, an dem auch Schulen aus Litauen und Bulgarien teilnahmen – deshalb konnten damals nur drei Jugendliche mitreisen, einer von ihnen war Herr Silvestri, außerdem waren noch Lisa Bodenröder und Melanie Lehmann dabei. Nach Abschluss des Projektes wurde der Austausch ohne EU-Förderung fortgesetzt.

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In diesem Jahr wurden die Krifteler Schülerinnen und Schüler von schönstem Frühlingswetter begleitet, am Wochenende konnten sie bei sonnigen 20 Grad verschiedene Ausflüge mit den Gastfamilien unternehmen. Darunter war der Besuch eines Schau-Stierkampfes in Arnedo – im Unterschied zum traditionellen Stierkampf wird der Stier nicht getötet und die Arena steht allen offen. Auch zwei Geburtstage wurden am Wochenende gefeiert. So verstanden sich die Spanier und die Deutschen bereits prächtig, als am Montag der erste Schultag begann. Auf dem Programm standen die Begrüßung durch den Schulleiter, sowie Vorträge über den Jakobsweg und die Heimat der Sprachassistentin Kilee und schließlich als Höhepunkt des Tages Sportunterricht bei Eva Ruiz. Wie in den Jahren zuvor hatte Frau Ruiz mit dem Fachbereich Sport verschiedene Übungen aus dem Akkrosport vorbereitet, welche die Schüler in Kleingruppen nachstellen sollten, was nach Anlaufschwierigkeiten auch gut gelang.

Am Dienstag brach die Gruppe auf nach San Sebastian, doch leider machte uns nun das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wie so oft zeigte sich die Kurstadt am Golf von Biskaya stürmisch und regnerisch. Tolle Bedingungen für Surfer, aber weniger ideal für einen Spaziergang. Entschädigt wurden wir aber beim Besuch des Museums Eureka! Denn hier durften die Schülerinnen und Schüler sich nicht nur mit der Theorie bekannt machen, sondern in spektakulären Experimenten selbst die Wirkung eines Farradayschen Käfigs ausprobieren. Ein wenig nervös waren sie schon, aber weil sich alle an die Regeln hielten, schützte der Käfig sie vor der Elektrizität. In der Ausstellung und den Simulatoren konnten die Jugendlichen dann noch mehr ausprobieren und hatten auch viel Spaß.

Am letzten Tag wurden die Deutschen schließlich noch mit der Geschichte der Hauptstadt Logrono vertraut gemacht, wieder auf Englisch, denn die spanische Schule betreibt seit mehreren Jahren ein erfolgreiches bilinguales Programm, bei dem viele Fächer auf Englisch unterrichtet werden, darunter auch Mathematik und Technologie. Jose Luis Ollero machte die Gäste vertraut mit der Geschichte des Jakobsweges, der durch Logrono führt und in einem kurzen historischen Film konnten die Krifteler Jugendlichen Näheres über die Geschichte der Hauptstadt der Provinz Rioja erfahren. Schließlich besuchten die Gäste aus Deutschland eine typische Bodega und lernten vieles über die Weinherstellung, die in Rioja landwirtschaftlich der wichtigste Schwerpunkt ist.

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Als es am Donnerstag zurück nach Deutschland ging, flossen Abschiedstränen, denn in den Austauschwochen sind echte Freundschaften entstanden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Jugendliche schon den nächsten Besuch der Freunde in den Sommerferien planen.

Auch der Austausch wird im nächsten Schuljahr fortgesetzt. 33 Jugendliche der jetzigen 7. Klassen erwarten spanische Gäste vom 23.-30. September und die nächste Fahrt nach Spanien wird voraussichtlich nach den Osterferien 2018 stattfinden.

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Schlafmäuse als Nachtmahl?

Gebratene Schlafmäuse, Schweineeuter, Flamingozungen oder Giraffenkeule?

Die alten Römer hatten ganz spezielle kulinarische Vorlieben.

Das wollten die Lateiner der Weingartenschule genauer untersuchen. Und so fand sich  unlängst eine kleine feine Truppe von 21 Achtklässlern in der Schulküche zusammen, um ein uraltes Ritual durchzuführen: das Zubereiten einer Mahlzeit.

Caro Julia Janine Carina IsabellaLuca Moritz Manuel Emil

Um der fremden Welt voller Töpfe und Pfannen gerecht zu werden, hatten sich die  „discipuli“ und „discipulae“ eine kundige Chefköchin ausgewählt: Magistra Nicola van de Loo, ihres Zeichens Lateinlehrerin, die gerne eingewilligt hatte, den meist noch unerfahrenen Kochnovizen zur Hand zu gehen. Äußerst hilfreich waren dabei natürlich die altüberlieferten lateinischen Rezepte des römischen Starkoches und Feinschmeckers Aspicius, die dankenswerterweise in deutscher Übersetzung vorlagen.

Um die schwierige Aufgabe der Beschaffung der notwendigen Nahrungsmittel erfolgreich bewältigen zu können, traf man sich in den sehr frühen Morgenstunden beim Rewe in Kriftel, das bei den Römern übrigens Cruftero hieß.

Auf der Einkaufsliste fanden sich neben bekannten Kräutern, wie Petersilie, Schnittlauch und Knoblauch, auch allerlei seltsame und exotische Zutaten, z.B. Koriander, Liebstöckel, Bohnenkraut, Kreuzkümmel, Pinienkerne und Austernsauce. Und was bitte ist „Garum“?

Garum war das Salz der Römer. Es handelt sich dabei um eine besondere Fischpaste, hergestellt aus den Innereien von Fischen, die man in Salz und Sonne gären ließ.  Mit Garum würzten die Römer alles, was auf den Tisch kam, ob Süßspeisen, Salat, Gemüse oder Fleisch. In unseren Einkaufskorb fand diese Zutat seinen Weg übrigens als Sardellenpaste.

Als die glorreichen Einkäufer endlich von ihrer Odyssee durch die heimischen Supermarktregale in den sicheren Schoß ihrer Schule zurückgekehrt waren, ging es an die produktive Auseinandersetzung mit den ungewohnten Rezepturen. Charakteristisch für die römische Küche ist übrigens eine süßsaure Geschmacksrichtung. Gesüßt wird mit Honig, durch Pfeffer wird Schärfe gegeben.

Carina IsabellaNoah

Und all die hungrigen Mäuler wurden nicht enttäuscht. Die Tische bogen sich unter der Last diverser Speisen. „Ab ovo ad malum“ – vom Ei bis zu den Äpfeln reichte die Menüfolge mit zum Teil seltsam anmutenden Lebensmittelkombinationen.  

Als Vorspeise gab es „Moretum“, eine leckere Mischung aus Schafs- und Frischkäse, angereichert durch unzählige Gewürze und Kräuter.

Der Hauptgang der „cena“ bestand aus Huhn auf Parthische Art, in zarter Fischsauce  gegart, und dazu gar köstlich duftenden Lukanischen Frikadellen. Als Gemüsebeilage wurde „Cucurbitas more Alexandrino“ gereicht, das sind Zucchini auf alexandrinische Art, bei der das Garum natürlich nicht fehlen durfte. Den krönenden Abschluss bildeten „Globi“, kleine Kugeln aus Gries und Quark, die sich in Honig gewälzt und mit Mohn ummantelt hatten.

IsabellaDavid Paul Nils Noah Jakob

Mit viel Freude, Fantasie und Ideenreichtum wurden Aspicius´ Rezepturen abgewandelt und verfeinert. Es gefiel, einen verschwenderischen Umgang mit Gewürzen zu pflegen (exakte Mengenangaben gab es damals nicht!) und Parallelen zur heutigen Küche und den entsprechenden Essgewohnheiten zu ziehen. Schade eigentlich, dass es heutzutage nicht mehr als vornehm gilt, mit den Fingern zu essen und in eine schicke Toga gekleidet in gepflegter Seitenlage liegend zu speisen.

Auch die damals zweckdienlichen hübschen germanischen Sklavinnen fehlten. Bei den Römern hatten sie nicht nur die Aufgabe, Speisen darzureichen, sondern boten auch die Möglichkeit, beschmutze Hände an langen blonden Haaren abzuwischen.

Und auch die aus Asterix bekannte Pfauenfeder, mit der sich die Römer im Hals kitzelten, um  freien Platz in ihren eigentlich gesättigten Bäuchen zu schaffen, blieb unbenutzt. Es reichte auch so zu einem begeisterten „Vivat“ auf die römische Kochkunst.

Schullogo

 

Je kürzer die Beine, desto mehr Runden wurden gelaufen! wgsmeilenlauf

Am 7.10.2016 fand unser Kriftler Meilenlauf zum achten Mal im Freizeitpark statt. Dabei sind die SchülerInnen die Kriftler Meile (=eine Runde im Freizeitpark) in einer Stunde so oft wie möglich gelaufen. Jede gelaufene Runde wurde dabei von zuvor aktivierten Sponsoren (Eltern, Großeltern, Verwandte, Bekannte, Firmen und Geschäfte…) honoriert.

Die Fachschaft Sport bedankt sich herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern, die Runde um Runde gelaufen sind. Vielen Dank an alle Helfer und besonders vielen Dank an die Sponsoren, ohne die dieser Lauf  nicht möglich gewesen wäre. Es war ein toller Tag!

Insgesamt haben unsere Schüler einen Summe von rund 7300 Euro erlaufen, davon gehen 1/3  in die Klassenkasse, 1/3 wird für die Waldwoche verwendet und 1/3 stehen der Fachschaft Sport zur Verfügung.

Den absoluten Gesamtsieg mit einer unglaublichen Einzelleistung von 13 (!) Runden erzielte Anas Bouda aus der G5B.

Ein besonderes Lob gilt Luca Blaskovic, ebenfalls aus der G5B: Er hat viele Sponsoren aktiviert und damit einen Höchstbetrag von 210,00 Euro erlaufen!

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Die besten 3 Klassenergebnisse (durchschnittliche Anzahl Runden pro Schüler) erzielten:

  1. Klasse G5B (Frau van’t Hoofd) mit 7, 1 Runden
  2. Klasse G5A (Herr Büchi) mit 6,04 Runden
  3. Platz G6B (Frau Scherer) mit 5,7 Runden

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Unsere Schülerinnen und Schüler wurden dieses Jahr zum ersten Mal feierlich für ihre Leistung geehrt. Unter Jubelrufen erhielten die Jahrgangsbesten in der Aula ein vom Elternbeirat gesponsertes Meilenlaufshirt zusammen mit einer Urkunde überreicht. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dem Elternbeirat.

Die besten Einzelleistungen pro Jahrgang sind in nachfolgender Tabelle zusammengefasst.

Herzlichen Glückwunsch!

Wir freuen uns auf den nächsten Meilenlauf.

Die Fachschaft Sport der WGS.

5

6

7

8

9

10

Jungen

Anas Bouda,

G5B

(13 Runden)

Bennet Laackmann, G6C,

(10 Runden)

Jesper Pulvermüller, G6C,

(10 Runden)

Mohamed Mohamed, R7a,

(10 Runden)

Kemal Keskin,

H8B,

(10 Runden)

Devin Sehitogullani, G9A,

(9 Runden)

Julian Nickel, R10A,

(8 Runden)

Mädchen

Larissa Haney,

G5B,

(9 Runden)

Jasmin Schlusen, R6B,

(9 Runden)

Hannah Backes,

G6C,

(9 Runden)

Blumenstein Leoni,

G6C,

(9 Runden)

Eleni Koutra, H7A,

(8 Runden)

Youssra Dakdaki, H7A,

(8 Runden)

Soukaina El Khamkhami, R7C,

(8 Runden)

Keana Hecker, G8B,

(8 Runden)

Leonie Heuer,

R9B,

(6 Runden)

Isabelle Schlusen, R10B,

(7 Runden)

Aylin Cürüc, R10B

(7 Runden)

Hier gehts zu den Bildern des Meilenlaufs!

Unterrichtszeiten

1. Std. (7:50 - 8:35 Uhr)
2. Std. (8:35 - 9:20 Uhr) 
3. Std. (9:40 - 10:25 Uhr)
4. Std. (10:30 - 11:15 Uhr)
5. Std. (11:35 - 12:20 Uhr)
6. Std. (12:20 - 13:05 Uhr)
7. Std. (13:40 - 14:25 Uhr)

8. Std. (14:30 - 15:15 Uhr)

9. Std. (15:15 - 16:00 Uhr)

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